Studientage

Schlüssel (foto: Werner Näf)

Kreta (foto: Wolfgang Bittner)

Israel Massada (foto: Wolfgang Bittner)

         DENKEN WILL GEÜBT SEIN.
MIT DER ZEIT IST ES GANZ EINFACH.
              
SAMSTAG,  11.  JUNI  2022 HEBRÄISCHES DENKEN HEBRÄISCHES DENKEN
• Unsere Bibel ist kein Buch. Sie ist eine ganze Bibliothek, entstanden in einem Zeitraum von über tausend Jahren.
• Unsere Bibel entstammt nicht der neuzeitlich abendländischen Bildungs-Tradition. In ihr begegnen uns vielfältige antik-vorderorientalische Kulturen.
• Die Verfasser der biblischen Schriften kannten keine unserer modernen Sprachen. Sie sprachen und dachten vor allem hebräisch, auch dort, wo sie — z.B. im Neuen Testament — ihre Texte auf Griechisch verfassten.
• Wer hebräisch spricht und schreibt, der denkt auch hebräisch.

THEMEN
An zwei Studientagen (11. Juni und 1. Oktober 2022) laden wir ein zu faszinierenden Entdeckungen: Was bedeutet es, hebräisch zu denken?

• SPRACHE UND DENKEN
• NIE ALLES — IMMER DAS GANZE
• GOTTES HANDELN UND UNSER ERINNERN
• BEGRIFFE, GEFÜHLE UND ERZÄHLUNGEN (Geschichten)
• DIE EIGENART HEBRÄISCHER VERBEN I und II
• ZUM VERSTÄNDNIS VON ZEIT UND GESCHICHTE
• DIE FURCHT GOTTES IST DER ANFANG DER WEISHEIT

Die Aufteilung der Themen auf die beiden Studientage ist noch offen.

ZWEI UNABHÄNGIGE STUDIENTAGE
Die beiden Studientage bauen aufeinander auf. Darum wird der Besuch von beiden Tagen empfohlen. Dennoch ist jeder Tag in sich geschlossen und kann einzeln besucht werden.

VORAUSSETZUNGEN
Interesse am Thema. Hebräische Sprachkenntnisse werden nicht erwartet und auch nicht vermittelt. Bitte bringen Sie Ihre Bibel (Altes und Neues Testament) mit. Für diesen Studientag sind weder theologische Bildung noch besondere Bibelkenntnis erforderlich. Voraussetzung ist genaues Lesen, Beobachten und die Fähigkeit, offene Fragen zu stellen. Zugespitzt: Welche Antworten stammen aus unseren eigenen Denk-Voraussetzungen – und: Für welche Antworten können wir uns zu Recht auf die Bibel berufen?

REFERENTEN
Wolfgang J. Bittner ist Studienleiter der Fritz Blanke Gesellschaft, Kursleiter in christlicher Spiritualität, ihrer Geschichte und Praxis; Autor; Beratung und Lehrtätigkeit im In- und Ausland. Wohnhaft in Berlin und Liestal. Verheiratet mit Ulrike Bittner, drei erwachsene Kinder und sieben Enkelkinder. Infos unter wolfgang-bittner.net.

Christoph Hilty ist nach 7x7 Berufsjahren im Ruhestand. In der Stille, im «Hören und Sehen», wurde sein Leben geprägt. Erzählungen und Worte der Bibel sind ihm vertraut und lebendig. Seit Jahren führt er in Kursen ins hebräische Denken ein. Er wohnt in Thörishaus, ist verheiratet mit Ingeborg, Vater von fünf erwachsenen Kindern und Grossvater von einem Enkelkind. christoph.hilty@bluewin.ch

ORT / ANREISE EMK Zürich-Ost, Zelthof; Zeltweg 20, CH 8001 Zürich

ANMELDUNG
Marco Würgler, Säumerstrasse 44, CH 8803 Rüschlikon
Tel.: +41 (0)79 446 57 76; e-mail: marco.wuergler@nidelbad.ch

ZEIT
09.45 Uhr bis 16.00 Uhr

VORSCHAU
1. Oktober 2022: »HEBRÄISCHES DENKEN« - TEIL 2
28. Januar 2023 »Können glaubende Menschen Atheisten sein? — Gottlosigkeit und ihre Folgen« (Änderungen vorbehalten)

FLYER
Den Flyer für den Studientag vom 11. Juni 2022 erhalten Sie hier: 2022-HEBR-DENKEN-1-FLYER


THEMEN IM DETAIL THEMEN IM DETAIL (Auswahl)
für die beiden Studientage 11. Juni 2022 sowie 1. Oktober 2022
(Die Aufteilung der Themen auf die beiden Studientage ist noch offen.)

SPRACHE UND DENKEN
• Einführung: das Verhältnis von Sprache, Denken und Empfinden.
• Denken - Was bedeutet das eigentlich? Grundformen des Denkens: Beobachtung, Zusammenhänge/Intuition, Erkenntnis und Beziehung, Analyse, Kontext-Einordnung, Erfahrungs-Weisheit …

NIE ALLES — IMMER DAS GANZE
• Wir sehen nie alles - immer das Ganze!
• Um etwas zu verstehen, muss man sich bewegen (Gesichtspunkte/Aspekte).
• Sag dasselbe nicht nur einmal (Parallelismus in Poesie und Denken).
• Was zählt? Unsere Gefühle, unsere Absichten und unser Tun.

GOTTES HANDELN UND UNSER ERINNERN
• Gottes Handeln: Unterscheidung von Ziel (universal) und Weg (partikular)
• Heil, Erwählung (zum Dienst) und Liebe
• Gottes Verhältnis zu den Seinen I: Bundes-Denken und Geschichte
• Gottes Verhältnis zu den Seinen II: Erzählen, Feiern, Erinnern
• Gottes Verhältnis zu den Seinen III: Familie
• Die Bedeutung des Namens - und Gottes ‚vergessener‘ Name.

BEGRIFFE, GEFÜHLE UND ERZÄHLUNGEN (Geschichten)
• Begriffe: Normen, formale Übereinstimmung oder Beziehung: Wahrheit als Treue, Lüge, Gerechtigkeit, Barmherzigkeit, Gnade/Güte …
• Statt mit Begriffen antworte mit Geschichten (Vorgänge; Gleichnisse).
• Empfindungen und Körperorgane (Psychosomatik)

DIE EIGENART HEBRÄISCHER VERBEN
• hebräische Verben I: temporales oder aspektivisches Verständnis (Perfektum und Imperfektum)
• hebräische Verben II: keine Hilfsverben und keine Modalverben

ZUM VERSTÄNDNIS VON ZEIT UND GESCHICHTE
• Was ist Zeit?
• Hebräisches Erzählen: Kontext, Wiederholungen, „Achtergewicht“, Verklammerungen, Leitworte.
• Lesen=Vorlesen. Die Texte sind zum Hören da und nicht zum Lesen.
• Die Bedeutung des Vorlesens: Laut, langsam, innerliches Schauen.
• Das Wörtchen „we“ (und): Partikel der Zusammengehörigkeit.

DIE FURCHT GOTTES IST DER ANFANG DER WEISHEIT
• Was bedeutet „Furcht Gottes“?
• Die heilsame Wohltat der Gebote Gottes.
• Was ist Bildung? Die Unterscheidung zwischen Wissen und Weisheit.

NÄCHSTER STUDIENTAG 2023 28. Januar 2023
THEMA: »Können glaubende Menschen Atheisten sein? — Gottlosigkeit und ihre Folgen« (Änderungen vorbehalten)


WAS  SIND  STUDIENTAGE? Das Bild vom Schlüssel oben links soll zeigen: Oft ist der Zugang zu einem Thema entscheidend. Es braucht so etwas wie einen Schlüssel, um Fragen einzuordnen, zu gewichten, die Folgen der jeweiligen Antwort zu erkennen. Das Bild rechts ist ein Symbol für den notwendigen Aufstieg. Es zeigt die 'Rampe', die die Römer im Jahr 73 zur Eroberung der Festung Massada aufgeschüttet haben. Es kann ein Symbol dafür sein, dass andere uns den manchmal beschwerlichen Weg der eigenen Klärung bereits vorbereitet haben und uns vorausgegangen sind. Dennoch müssen oft auch noch selbst 'aufschütten. Vor allem müssen wir selbst hinaufsteigen, was ja auch nicht ohne eigene Anstrengung geht.

Die Fritz Blanke Gesellschaft plant zwei bis drei Studientage pro Jahr.


KENNZEICHEN UNSERER STUDIENTAGE
◉ Jede und jeder kann mitmachen. Es braucht keine Voraussetzungen, keinen besonderen Schulabschluss. Wir reden verständlich miteinander.
◉ Gedankengänge sind auch dann nachzuvollziehen, wenn jemand die Voraussetzungen des christlichen Glaubens nicht teilt.
◉ Wir behandeln jedes Thema in alltagsrelevanten Zusammenhängen. Wiir erkennen, warum und wo die jeweiligen Themen im privaten, im gesellschaftlichen und im politischen Diskurs vorkommen.
◉ Wir zeigen, wo und wie die Themen in der Bibel und in der Tradition der Kirche formuliert werden.
◉ Fragen - auch kritische - und Beiträge sind ausdrücklich erwünscht.

THEMENWÜNSCHE
Themenwünsche für einen zukünftigen Studientag? Bitte wenden Sie sich an Dr. Wolfgang J. Bittner, Studienleiter der Fritz Blanke Gesellschaft (wbittner@bluewin.ch) oder an Pfrn. Dr. Ulrike Bittner (ulrike.bittner@bluewin.ch).




FLYER Den Flyer für diesen Studientag erhalten Sie hier: 2022-HEBR-DENKEN-1-FLYER

KOSTEN  UND  ANMELDUNG KURSKOSTEN
Fr. 90.- (Einzelpersonen); FR 150.- (Paare); FR. 40.- (Studierende und Menschen mit geringem Einkommen). Kaffee und Snacks inbegriffen.
Zu bezahlen mit der Anmeldung auf Konto Bank Thalwil, IBAN CH67 0873 3045 3294 6912 6 (Konto lautend auf Markus Würgler, Säumerstrasse 44, CH 8803 Rüschlikon)
Der Betrag kann auch am Studientag beglichen werden.

ANMELDUNG
Wir bitten um telefonische oder um schriftliche Anmeldung bei
Marco Würgler, Eggrainweg 3, 8803 Rüschlikon, Tel. +41 (0)79 446 57 76
oder per E-Mail an marco.wuergler@nidelbad.ch



zurück